sale and lease back (SLB) schafft schnell Liquidität!

Objektbasierte Finanzierung zur Liquiditätsbeschaffung? – Jetzt Gestaltungsspielräume schaffen und Chancen wahrnehmen.

Viele Unternehmen scheuen sich vor SLB-Lösungen. Dabei ist es eine alternative Finanzierungsmöglichkeit aus dem Bereich der Innenfinanzierung. Wir entwickeln SLB-Lösungen gezielt mit Ihnen zusammen. Heben Sie stille Reserven! Holen Sie sich Ihre unabhängige Handlungsfähigkeit zurück. Atmen Sie wieder tief durch und verschaffen Sie sich freie Liquidität für die wichtigen Dinge. SLB heißt Gestaltungsspielräume eröffnen, Chancen wahrzunehmen und Ihr Unternehmen zukunftsfähig weiterzuentwickeln und so neu aufzustellen.

Wir realisieren Ihre Wünsche und erstellen individuelle Finanzierungslösungen. Von Anfang an war es unser Ziel, durch maßgeschneiderte, lösungsorientierte Beratung und transparente, kalkulierbare Vertragsgestaltung, zu überzeugen. Wir ermöglichen Ihre Investitionen – bedarfsgerecht, durchdacht und dabei banken- und herstellerunabhängig.

Sale-and-lease-back, was ist das und wie funktioniert es?

Spätestens seit der Beginn der Corona-Pandemie haben sich Sale-and-lease-back-Transaktionen als eines der Kriseninstrumente in deutschen Unternehmen etabliert. Doch wie kommt es dabei zu einer bankenneutralen Geldbeschaffung? Wie können Leasinggesellschaften zur einer verlässlichen Liquiditätsquelle werden?

Sale-and-lease-back (SLB) funktioniert denkbar einfach:
Dabei schließt das Unternehmen erst im Nachgang einer Anschaffung einen Vertrag mit einer Leasinggesellschaft. Um kurzfristig an liquide Mittel zu gelangen, verkauft ein Unternehmen dabei mobile Vermögensgegenstände aus seinem Anlagevermögen zu einem ermittelten Marktwert an eine
Leasinggesellschaft.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass das Unternehmen zukünftig auf seine betriebsnotwendigen Objekte verzichten muss, denn diese werden direkt von der Leasinggesellschaft an das Unternehmen zurück geleast und können somit unverändert genutzt werden. So verfügt das Unternehmen ohne Einschränkungen weiterhin über sein Wirtschaftsgut und erhält über die Bezahlung des Marktwertes gleichzeitig die gewünschte Liquidität. Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um werthaltige sowie fungible, also vielseitig einsetzbare, Objekte. In den meisten Fällen sind dies Maschinen, Anlagen und Fahrzeuge.

Dabei zeichnet sich das Finanzierungsinstrument durch seine Flexibilität aus, denn SLB funktioniert nicht nur bei neu erworbenen Vermögenswerten, sondern auch bei gebrauchten und demnach bereits genutzten Objekten. Somit eignet sich ein solches Modell bei Unternehmen, die im produzierenden oder bearbeitenden Gewerbe tätig sind und über einen modernen Maschinenpark voller stillen Reserven verfügen.

Ungeeignet sind hingegen Spezialmaschinen oder Spezialanlagen, welche einzig und allein durch das veräußernde Unternehmen genutzt werden können. Wie auch bei einem klassischen Leasing befindet sich das Objekt nach dem Verkauf nicht mehr in der Bilanz des Leasingnehmers, sondern wird durch die Leasinggesellschaft aktiviert. Während der Laufzeit ist die Maschine, die Anlage oder das Fahrzeug demnach Bilanz-neutral. Nach Ende der Vertragslaufzeit, welche üblicherweise zwischen 48 und 60 Monaten liegt, kauft das Unternehmen das Objekt zurück oder vereinbart mit dem Leasinggeber eine Anschlussfinanzierung.

Eine SLB-Transaktion beeinträchtigt also in keiner Weise die betrieblichen Abläufe. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass die Verfügbarkeit der Objekte zwar essenziell ist, deren Besitz hingegen kein Muss darstellt.




Wie läuft SLB ab?

Ein Sale-and-lease-back ist besonders in schweren Zeiten, wie der Corona-Krise, ein adäquater Baustein für die Firmenfinanzierung. Während in 2019 bereits rund zwei Milliarden Euro durch Sale-and-leaseback- Verfahren transferiert wurden, ist das Volumen durch die Folgen der Pandemie weiter steigend. Aber auch ohne Krise bietet dieses Instrument neben der sofortigen Liquidität eine Reihe an Vorteilen für Unternehmen:

  • Im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Finanzierung bei der Bank greifen Leasinggesellschaften nicht auf zusätzliche Sicherheiten zurück. Das geleaste Objekt genügt der Leasinggesellschaft in der Regel als Sicherheit.
  • Zudem ist ein Sale-and-lease-back kein Kredit und stellt keine bilanzielle Verbindlichkeit für das Unternehmen dar. Der Kapitalzufluss, welchen der Leasingnehmer über die Zahlung des Marktwerts erfährt, hat vielmehr einen positiven Effekt auf die Bonität des Unternehmens.
Grafik SLB Whitepaper Prozess

Durch die Sale-and-lease-back-Transaktion kommt es zu einem Liquiditätszufluss. Anders als beim Darlehen kommt es so zu keiner Erhöhung der Bilanzsumme, ein negativer Einfluss auf die Eigenkapitalquote entfällt. Durch das so verbesserte Unternehmensrating kann zudem die Kreditwürdigkeit bei Hausbanken und weiteren möglichen Geldgebern zunehmen. Dies kann eine Folgefinanzierung maßgeblich erleichtern. Die Leasingraten sind eine klare Kalkulationsgrundlage und werden als Betriebsaufwand geltend gemacht. So stellen Sale-and-lease-back-Transaktionen eine lohnenswerte Alternative zum traditionellen Kredit dar. SLB sollte in jeder ausgewogenen Finanzierungsstruktur bedacht werden.

Wie geht es weiter, wenn Sie Interesse haben?

  • Wir führen ein erstes Sondierungsgespräch und besprechen die Rahmenbedingungen
  • Sie stellen uns wirtschaftliche Unterlagen und Unterlagen zum Leasingobjekt zur Verfügung
  • Wir ermitteln den Marktwert und machen Ihnen ein Leasingangebot
  • Nach Vorliegen aller Unterlagen und Ihrer Zusage benötigen wir circa fünf Werktage für die Kreditprüfung
  • Nach Zeichnung aller Vertragsunterlagen zahlen wir Ihnen unmittelbar den Kaufpreis aus


Welche Sicherheiten werden eingefordert?

  • Das zu finanzierende Objekt reicht in der Regel als Sicherheit aus


Ihr Nutzen

  • Bankenneutrale und schnelle Bereitstellung von Liquidität
  • Unbelastete Kreditlinien bei Ihrer Hausbank
  • Verbesserte Kennzahlen durch Bilanzierung des Leasingobjekts bei uns


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Oliver Kraus
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